Über die [Un]vollkommenheit – ein Königreich für ein Meer aus Antworten

Sponchia / Pixabay

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Das Leben wirft Fragen auf, die keine sind, denke ich gerade so bei mir. WIR werfen Fragen auf, die keine sind. Wir lieben es, uns in den Dingen zu verstricken, die uns davon abhalten, einfach SEIN zu können. Sein, mit dem was ist. Mit uns selbst. Mit dem, was wir sind. Mit dem, was wir eigentlich sind. (Sein wollen?) Wir sind doch viel zu beschäftigt damit, uns zu beschäftigen. Und wir beschäftigen uns, damit wir weiterhin verleugnen können, was unangenehm ist. Weil wir den Glauben daran verloren haben, dass es auch anders gehen kann, dass es besser werden kann, wenn wir nur erst einmal den Mut gefunden haben, dem Unangenehmen wirklich zu begegnen.

Ach, ich bin heute einfach ein wenig verzweifelt. Vielleicht. Oder auch so sehr voller Hoffnung, nein, Erkenntnis, wie schon lange nicht mehr. Es gibt Momente, da legt sich mir alles dar – klar und deutlich. Momente, in denen ich keine Fragen mehr habe. Aber oftmals sind genau diese Momente auch solche, in denen ich erkenne, dass ich mich üben muss – im Akzeptieren fehlender Akzeptanz, im Tolerieren der Intoleranz, im Entdecken der Vollkommenheit, die der Unvollkommenheit innewohnt, die wir meinen zu sein, die ich meine zu sein.

Ein Königreich für ein Meer aus Antworten [und einen Ozean der Stille – in meinem Kopf].

Jeder geht einen bestimmten Weg, das Gute ist, viele von ihnen führen zum selben Ziel. Während du dich dem Hinnehmen und dem Akzeptieren widmen möchtest, damit deine Seele keine Wellen schlägt, die dir weh tun, bin ich einen anderen Weg gegangen: den Weg des Nichtakzeptierens von allem. Ich möchte Intoleranz nicht akzeptieren, ich möchte etwas dafür tun, dass sie kleiner wird. Das Interessante an der Sache ist: ich in-toleriere sie damit und kann das mit dem Wohl von vielen gut begründen. Du willst die Intoleranz tolerieren und hast auch deinen Weg, diese Art des Vorgehens zu begründen, indem du durch deinen Beitrag zumindest deinen Teil der Intoleranz verringerst oder ganz ins Minus setzt. Lustig, oder?

Ich werde im Hinnehmen {vieler Dinge} niemals meine Ruhe finden können. Du niemals im Kämpfen. Wir haben vermutlich beide den richtigen Weg gewählt. Oder?

“…damit deine Seele keine Wellen schlägt, die dir weh tun” – weißt du, das ist vielleicht ein angenehmer Aspekt meines Weges, aber ich habe mich auch aus einem anderen Grund für diesen Weg entschieden. Ich glaube tatsächlich, dass es sehr effektiv ist, das Akzeptieren all dessen, was ist, zu praktizieren – eben auch in Hinblick auf das “Wir”. Aufwendung von Energie bedeutet auch immer irgendwie einen gewissen Widerstand – doch ich glaube, dass man durch das Fließenlassen der Energie (das ich als Gegenstück zum Aufwenden von Energie sehe und das ja letzten Endes nichts anderes ist als Akzeptanz, als das So-sein-lassen) mehr erreichen kann – das geht natürlich nur auf, wenn man davon überzeugt ist, dass wir alle miteinander verbunden sind und dass die Haltung eines Einzelnen die kollektive Energie ebenso verändert (mitbestimmt), also wirklich im energetischen Sinne, sie quasi ein bisschen färbt.

Hmmm…ich habe gestern gelesen: Ein guter Maßstab ist, zu fragen: Was wäre, wenn es alle tun? Und daran muss ich gerade denken. Was wäre, wenn alle den Widerstand einfach aufgeben und sich in Akzeptanz dessen üben, was IST – wäre dann nicht Frieden? Erst in den Menschen selbst und dann auch im Außen? Klar, das werden kaum alle Menschen von heute auf morgen tun, aber das ist auch nicht das, wonach ich im Bezug auf meine Handlungen entscheiden möchte, denn wenn ich das täte, würde noch viel mehr sinnlos erscheinen, was es aber eigentlich gar nicht ist. Haaach, schwer zu erklären.

Ich glaube, unserer aller Wege basieren auf dem tiefen inneren Verlangen nach…Gleichheit, Gerechtigkeit, Liebe unter den Menschen. Und das ist in der Tat sehr spannend und irgendwie sehr schön, ja! Es ist spannend, zu sehen, auf welch unterschiedliche Weise Menschen ihr Bewusstsein für all diese Dinge entwickeln – denn das ist es ja, was wir letztlich tun. Wir entwickeln unser Bewusstsein. Ich spüre so sehr diesen tiefen Wunsch in dir – und es ist wundervoll, dass du all das verspürst.
Tja, eine spannende Frage – wer weiß schon, ob wir wirklich den richtigen Weg gewählt haben, ob es den überhaupt gibt? Ich will es glauben,

SpiritSoulNews

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Seit ich denken konnte, war das Mystische für mich ein so großer Anziehungspunkt, dass ich alles, was ich darüber finden konnte förmlich verschlang. Bereits im Teenager alter lernte ich Tai Chi und von da an wusste und fühlte ich, dass feinstoffliche Energien real sind. Ich besuchte Vorträge und Seminare darüber und aufgrund meines großen Wunsches mehr darüber zu erfahren, kam ich zu Lehrern, die mich in den Weisheits- und Heillehren schulten. Unser neues Zeitalter, mit all ihren Schwierigkeiten und Problemen, hat es mir zur Lebensaufgabe gemacht, soviel Menschen wie möglich zu erreichen, um Ihnen neue Möglichkeiten aufzuzeigen mit unserer Welt in Liebe, Erkenntnis und Heilung umzugehen.

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