Psychopharmaka – Mittel zum Hoffen oder Verzweifeln?

Wiesbaden, 19.02.2014. – „Haben Sie denn keine Pille, die mich glücklich macht?“ Diese Frage wird Matthias Havenith, Diplom-Pharmazeut und approbierter Apotheker der Neuen Bären-Apotheke in Wiesbaden, und Martin O. Beinlich, Geschäftsführer des Triada Instituts und Psychotherapeutischer Heilpraktiker, immer wieder gestellt. Daher haben sich Havenith und Beinlich zusammengeschlossen und eine Aufklärungskampagne gestartet. Mit ihrem Vortrag am 19. Februar 2014 „Psychopharmaka – Mittel zum Hoffen oder Verzweifeln?“ haben sie den zahlreichen Teilnehmern Mut gemacht.

Zumeist wünschen sich Menschen, die über längere Zeit Psychopharmaka einnehmen, eine gute Lösung für ihre Situation. Sie wollen endlich wieder ein gesundes und erfülltes Leben genießen. Denn, „die Menschen, die Medikamente für die Psyche verordnet bekommen, sind zum Teil sehr verunsichert, wie es weitergehen kann“, berichtete Havenith, Experte für Psychopharmaka. „Sehr oft fühlen sie sich allein gelassen und überfordert, wie ihr Leben weiter verlaufen soll.“ Der Erfahrung nach bestehen grundsätzlich zwei polarisierende Tendenzen im Umgang mit Arzneimitteln für seelische Erkrankungen. Die eine Gruppe von Klienten fühlt sich durch die Einnahme schwer belastet und stigmatisiert. Sie kommen mit ihren Problemen allein nicht zurecht und finden zu keiner wirklichen Besserung. Hingegen neigt die andere Gruppe zum Bagatellisieren, im Sinne von, „das sind doch nur ein paar Beruhigungspillen“. Unterschwellig fühlen sich die meisten in dieser Gruppe mit einer Dauermedikation jedoch auch nicht wohl.

Im ersten Teil des Vortrags wurden die Kriterien bei der Medikation und die am häufigsten verordneten Mittel vorgestellt. Aus pharmazeutischer Sicht konnten die Teilnehmer erfahren, in welchen Situationen und bei welchen Krankheiten die Medikamente helfen. Zudem richtete sich der Blick auf die Wirkungen, Nebenwirkungen und auf praktische Tipps im Umgang mit ihnen. Im zweiten Teil wurden Lösungsmöglichkeiten bei seelischen Belastungen durch zugewandte Therapie vorgestellt. Die Teilnehmer erfuhren, wie sie ein Leben ohne dauerhafte Einnahme von Psychopharmaka gestalten können.

„Im therapeutischen Alltag begegne ich immer wieder Menschen, die nach Alternativen zu Medikamenten suchen,“ erläuterte Beinlich. „Dabei erlebe ich, wie gut es den Klienten tut, wenn sie spüren, mit ihrer Not wirklich verstanden zu werden.“ Das ist eines der entscheidenen Aspekte. Psychische Belastungen und Erkrankungen werden teilweise noch immer tabuisiert. Genauso wird auch die Einnahme von Psychopharmaka oftmals verheimlicht. „In meiner Therapie, Beratung oder im Coaching erfahren meine Klienten hautnah, dass die Seele ebenso erschöpfen und erkranken kann, wie der Körper,“ machte Beinlich klar. „Und die Chancen auf Gesundung sind viel höher als mitunter angenommen wird.“
Insofern erscheint es wenig sinnvoll, die Pharmakotherapie oder die Psychotherapie zu verteufeln. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass jede Therapieform zu einer Verbesserung der seelischen Erkrankung führen kann. Sei es eine Heilung oder eine Linderung. In einigen Fällen ist gerade die Kombination beider Therapieformen mit den besten Chancen verbunden. „Über eines sollte man sich jedoch im Klaren sein,“ so der Psychotherapeutische Heilpraktiker, „Medikamente werden für Krankheitsfälle verordnet. Doch bis auf Ausnahmen von z. B. Chronifizierungen, ist eine Krankheit eine vorübergehende Angelegenheit. Demnach sollte nach einer Krankheitsphase eine medikamentenfreie Phase der Normalfall sein.“ Das machte Beinlich an dem Beispiel eines Knochenbruchs deutlich. Nach der Heilung bedarf es keiner Krücken mehr, ein selbständiges Gehen ohne Hilfsmittel ist sinnvoll und zielführend.

Da auch die psychotherapeutischen Verfahren vielfältig sind, informierte Beinlich über die verschieden Formen. Hier stellte der die humanistisch-erlebnisorientierten Therapien in den Vordergrund, auf die er sich spezialisiert hat. Zu ihnen zählen im weitesten die Klienten- bzw. Personenzentrierte Gesprächstherapie, Gestalttherapie, Körperpsychotherapie und Energetische Psychotherapie. Diese Methoden verbindet alle das gleiche Menschenbild: Jeder Mensch verfügt über ureigene Kräfte und Fähigkeiten. Auch dann, wenn sie im Augenblick nicht erlebt werden können. Sie zu reaktivieren ist Sinn und Zweck der Therapien. Ihre Wirkung setzt durch das konkrete Erleben jetzt und hier ein. Sie ermöglichen eine aktive, lebendige und schöpferische Selbstbestimmung für ein gesundes und erfülltes Leben, das keine Pille benötigt, um glücklich zu sein.



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Seit ich denken konnte, war das Mystische für mich ein so großer Anziehungspunkt, dass ich alles, was ich darüber finden konnte förmlich verschlang. Bereits im Teenager alter lernte ich Tai Chi und von da an wusste und fühlte ich, dass feinstoffliche Energien real sind. Ich besuchte Vorträge und Seminare darüber und aufgrund meines großen Wunsches mehr darüber zu erfahren, kam ich zu Lehrern, die mich in den Weisheits- und Heillehren schulten. Unser neues Zeitalter, mit all ihren Schwierigkeiten und Problemen, hat es mir zur Lebensaufgabe gemacht, soviel Menschen wie möglich zu erreichen, um Ihnen neue Möglichkeiten aufzuzeigen mit unserer Welt in Liebe, Erkenntnis und Heilung umzugehen.

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