Kriegsenkel-Convention 2017 begeistert



Jahrgänge 1960 bis 1975 (+/-) diskutierten am Triada Institut

Wiesbaden, 28.01.2017. – Frauen und Männer der Jahrgänge zwischen ca. 1960 bis 1975 trafen sich am Triada Institut in Wiesbaden anlässlich der Kriegsenkel-Convention 2017. Die Resonanz war überwältigend und verdeutlichte, wie aktuell der Bedarf an Aufarbeitung von Kriegsfolgen ist. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Kriegsenkel suchen ihren inneren Frieden“. In Vorträgen, Diskussionsrunden und Kurzworkshops ging es um das Phänomen der Übertragung von Folgen aus der NS-Zeit, der Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegszeit auf die nächste Generation. Die Teilnehmer waren begeistert von den Inhalten, dem gegenseitigen Austausch und den aussichtsreichen Möglichkeiten zur Bewältigung persönlicher Schwierigkeiten.

„Die sogenannte transgenerationale Belastung spüren heute zunehmend mehr Menschen in meiner Gene-ration,“ stellt Martin O. Beinlich, Psychotherapeutischer Heilpraktiker und Geschäftsführer des Triada Instituts fest. „Sabine Bode, Hartmut Radebold, Luise Reddemann, Werner Bohleber, Gertrud Ennulat … um nur einige zu nennen, haben das Thema „Kriegskinder“ und „Kriegsenkel“ in die öffentliche Diskussion und damit endlich ein Tabu ins Wanken gebracht. Und das ist gut so. Sie alle haben meiner Meinung nach mit ihren Veröffentlichungen eine ganz wichtige Entwicklung angestoßen.“ Durch sie wird jetzt vielen Betroffenen klar, welche bisher nicht zuordenbaren gegenwärtigen Konflikte im Privat- und Berufsleben aus ganz persönlichen belastenden Situationen resultieren.

Mit Abstand das höchste Interesse fand der Vortrag „Unverarbeitete Schrecken und Traumata“, der in den sich anschließenden Workshops immer wieder starke Impulse auslöste. Denn ein wesentlicher Aspekt wurde hier deutlich: Während Krieg und NS-Zeit historisch aufgearbeitet wurden, fehlt den meisten Kriegsenkeln die emotionale Auflösung. Viele Eltern, die zwischen ca. 1930 bis 1947 selbst Kinder waren, haben über ihre Erlebnisse nicht sprechen, ihre Gefühle und Nöte nicht ausdrücken können. Das Schweigen über Bombenhagel, Flucht und Vertreibung, Hunger, Kälte und Gewalt hat bei den sog. Kriegsenkeln zu einem emotionalen Vakuum geführt. Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass sich die Lasten der Eltern auf die nächste Generation übertragen haben.

„Es ist immer wieder bemerkenswert, Menschen meiner eigenen Generation zu dem Thema „Kriegsen-kel“ im Austausch zu erleben“, berichtet Beinlich, selbst Jahrgang 1965 und damit Kriegsenkel. „Denn sobald sie sich untereinander austauschen, so wie die Teilnehmer der diesjährigen Convention, entdecken sie viele Gemeinsamkeiten. Und allein das führt schon zu einer ersten Entlastung.“

Viele von ihnen kennen strapazierendes Schweigen in der elterlichen Familie, eigene diffuse Ängstlichkeit, latente Gefühle der Unsicherheit, zermürbende Konflikte im Privatleben, unverständliche Krisen im Beruf oder eine unerklärliche inneren Leere und vieles mehr.

In dem seinem Abschlussbeitrag machte der Experte für persönliche Weiterentwicklung Beinlich den Teil-nehmern Mut: „Die Auseinandersetzung mit der aktuellen eigenen Lebenssituation unter einbeziehen der elterlichen Erlebnisse lohnt sich. Sie kann helfen, die Kriegsfolgen endlich zu befrieden.“ Daher können Nachforschungen in der Ursprungsfamilie, Lesen themenbezogener Literatur und nicht zuletzt der Austausch in Gruppen mit Gleichgesinnten oder auch eine individuelle Einzeltherapie zu einer dauerhaften Auflösung der Belastungen führen.


Pressemeldung von Pressemitteilung.WS (Kriegsenkel-Convention 2017 begeistert #703247)



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Seit ich denken konnte, war das Mystische für mich ein so großer Anziehungspunkt, dass ich alles, was ich darüber finden konnte förmlich verschlang. Bereits im Teenager alter lernte ich Tai Chi und von da an wusste und fühlte ich, dass feinstoffliche Energien real sind. Ich besuchte Vorträge und Seminare darüber und aufgrund meines großen Wunsches mehr darüber zu erfahren, kam ich zu Lehrern, die mich in den Weisheits- und Heillehren schulten. Unser neues Zeitalter, mit all ihren Schwierigkeiten und Problemen, hat es mir zur Lebensaufgabe gemacht, soviel Menschen wie möglich zu erreichen, um Ihnen neue Möglichkeiten aufzuzeigen mit unserer Welt in Liebe, Erkenntnis und Heilung umzugehen.

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